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Die DEUTSCHE AKADEMIE FÜR FERNSEHEN soll in der öffentlichen Diskussion über die Medien und ihre Inhalte zu einer Stimme der Fernsehschaffenden werden und das Bewusstsein für die kreativen und künstlerischen Leistungen derjenigen, die die Fernsehprogramme gestalten, fördern und stärken.

Zweck laut Satzung der DEUTSCHEN AKADEMIE FÜR FERNSEHEN ist die Entwicklung des deutschen Fernsehens als wesentlichen Bestandteil der deutschen Kultur sowie der deutschen Kulturwirtschaft zu fördern und deren Vielfalt zu erhalten, das Gespräch und den Austausch von Ideen und Erfahrungen zwischen den deutschen Fernsehschaffenden insbesondere auch zwischen freiberuflichen und in Sendern festangestellten anzuregen, zu stärken und zu pflegen, den Diskurs zu inhaltlichen und wirtschaftlichen Aspekten des deutschen Fernsehens zu führen.

Dazu werden öffentliche Veranstaltungen zu kulturellen, politischen und wirtschaftlichen Themen im audiovisuellen Bereich organisiert, Weiterbildungsveranstaltungen für im audiovisuellen Bereich tätige Personen unter Leitung von Mitgliedern des Vereins oder externen Experten durchgeführt, und die Verleihung einer Fernsehauszeichnung, gegebenenfalls mit noch zu bestimmenden Partnern, vorbereitet und durchgeführt.

Die Akademie hat ihren Sitz in Berlin und München. Sie wird allen kreativen Fernsehschaffenden mit langjähriger Erfahrung und besonderer Leistung bei der Herstellung deutscher Fernsehwerke aus den Bereichen Fiction, Non-Fiction, Unterhaltung und Journalismus offen stehen. Zur Zeit ist der Beitragssatz € 150,- pro Jahr.

Bankverbindung:
Empfänger: Deutsche Akademie für Fernsehen e.V.
IBAN: DE09 3705 0299 0000372 343
SWIFT BIC: COKSDE33XXX

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Satzung

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STELLUNGNAHME: der Deutschen Akademie für Fernsehen

Die DAfF unterstützt: …
18. Juli 2022
Einladung zur Preview: Der letzte Flug
14. September 2022

STELLUNGNAHME: der Deutschen Akademie für Fernsehen

 

STELLUNGNAHME

Die DEUTSCHE AKADEMIE FÜR FERNSEHEN spricht sich aus aktuellem Anlass für eine Reform des öffentlich-rechtlichen Rundfunks aus

Berlin, 19. August 2022 – Die DEUTSCHE AKADEMIE FÜR FERNSEHEN ist besorgt wegen der erhobenen Vorwürfe gegen die Führungsetage des RBB. Der sogenannte Fall Schlesinger scheint exemplarisch für einen verloren gegangenen Kontakt zur Basis der Mitarbeitenden und des Publikums zu stehen. Die Generalstaatsanwaltschaft Berlin ermittelt, es geht um den Verdacht der Untreue und der Vorteilsnahme. Die vereinnahmten Rundfunkgebühren sind insbesondere nach den Grundsätzen der Wirtschaftlichkeit und Sparsamkeit zur Erfüllung des gesetzlichen Programmauftrages einzusetzen. Wenn danach notwendige Einsparungen vorgenommen werden müssen, sollte das auch für die Senderspitze gelten und nicht nur für die große Gruppe der Angestellten und freien Mitarbeiter*innen, Kreativen und Programmmacher*innen.

Viele Fernseh- und Rundfunkschaffende leiden unter schlechten Arbeitsbedingungen, langen Arbeitszeiten und mangelnder Familienfreundlichkeit, viele wandern inzwischen in andere Berufe ab. Die Kreativen sind es, die das Programm liefern, und es ist schlicht ebenso unfair wie bedenklich, wenn sich Führungsebenen auf Kosten der Kreativen, der Inhalte sowie der Gebührenzahler*innen Grauzonen bei der Verwendung der ihnen anvertrauten Gelder schaffen – oder wenn sie nur den Verdacht dazu erregen, selbst wenn das Vorgehen als solches formaljuristisch nicht zu beanstanden sein sollte. Gleichzeitig scheinen Rundfunkrat und Verwaltungsrat ihren Aufsichtspflichten nicht hinreichend nachgekommen zu sein. Eine Reform dieser Aufsichtsgremien, ihrer Besetzung und Berufung ist deshalb in den anstehenden Rundfunkstaatsvertrags-Verhandlungen wichtiger denn je.

Die DEUTSCHE AKADEMIE FÜR FERNSEHEN stellt sich an die Seite der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des RBB und aller Senderangestellten, die ihre Arbeit unter journalistischen Prinzipien leisten, hervorragende Programme erstellen und deren Ansehen nun schwer leidet. Gleichzeitig leidet das Vertrauen der Zuschauerinnen und Zuschauer in den öffentlich-rechtlichen Rundfunk insgesamt. Das spielt den politischen und gesellschaftlichen Kräften in die Hände, die aus ganz anderen als demokratischen Gründen eine Abschaffung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks fordern.

Die Bedeutung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks für die Demokratie und Gesellschaft in Deutschland steht für die DEUTSCHE AKADEMIE FÜR FERNSEHEN außer Frage. Er ist für uns wichtig und unverzichtbar! Aber gerade deshalb sind Teilhabe, Transparenz und ein gemeinsamer Dialog notwendig, um Vertrauen neu aufzubauen und ein zukunftsfähiges System zu etablieren, bei dem endlich mehr Finanzmittel in das Programm und dessen Inhalte als in die Verwaltung fließen.
Die DEUTSCHE AKADEMIE FÜR FERNSEHEN fordert: Der öffentlich-rechtliche Rundfunk muss – um zukunftsfähig zu bleiben – seinen gesetzlichen Auftrag erfüllen. Nicht mehr und nicht weniger.

Wir verweisen in diesem Zusammenhang auf die von uns veröffentlichten 10 Thesen zur Zukunft des öffentlich-rechtlichen Rundfunks:
Medienzukunft – Deutsche Akademie für Fernsehen (daff.tv)

DER VORSTAND

Die DEUTSCHE AKADEMIE FÜR FERNSEHEN wurde im Dezember 2010 gegründet, um den Kreativen aus allen Gewerken der Entwicklung und Herstellung von Fernsehprogrammen eine eigene Stimme zu geben und sich in die Diskussion um Fragen der inhaltlichen und künstlerischen Qualität des deutschen Fernsehens einzubringen.

Pressekontakt: presse@daff.tv