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Die DEUTSCHE AKADEMIE FÜR FERNSEHEN soll in der öffentlichen Diskussion über die Medien und ihre Inhalte zu einer Stimme der Fernsehschaffenden werden und das Bewusstsein für die kreativen und künstlerischen Leistungen derjenigen, die die Fernsehprogramme gestalten, fördern und stärken.

Zweck laut Satzung der DEUTSCHEN AKADEMIE FÜR FERNSEHEN ist die Entwicklung des deutschen Fernsehens als wesentlichen Bestandteil der deutschen Kultur sowie der deutschen Kulturwirtschaft zu fördern und deren Vielfalt zu erhalten, das Gespräch und den Austausch von Ideen und Erfahrungen zwischen den deutschen Fernsehschaffenden insbesondere auch zwischen freiberuflichen und in Sendern festangestellten anzuregen, zu stärken und zu pflegen, den Diskurs zu inhaltlichen und wirtschaftlichen Aspekten des deutschen Fernsehens zu führen.

Dazu werden öffentliche Veranstaltungen zu kulturellen, politischen und wirtschaftlichen Themen im audiovisuellen Bereich organisiert, Weiterbildungsveranstaltungen für im audiovisuellen Bereich tätige Personen unter Leitung von Mitgliedern des Vereins oder externen Experten durchgeführt, und die Verleihung einer Fernsehauszeichnung, gegebenenfalls mit noch zu bestimmenden Partnern, vorbereitet und durchgeführt.

Die Akademie hat ihren Sitz in Köln und München. Sie wird allen kreativen Fernsehschaffenden mit langjähriger Erfahrung und besonderer Leistung bei der Herstellung deutscher Fernsehwerke aus den Bereichen Fiction, Non-Fiction, Unterhaltung und Journalismus offen stehen.

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Satzung

DAFF fordert: 100 Prozent Kostenübernahme bei Drehabbruch

Podiumsdiskussion DAFF am 2.07.2019: Fachkräftemangel in allen Gewerken
7. Juni 2019
Ausgezeichnet: Gerhard Schmidt erhält Verdienstorden von NRW
20. September 2019

DAFF fordert: 100 Prozent Kostenübernahme bei Drehabbruch

Liebe Produzent*innen, liebe Filmschaffende,

es ist verständlich, dass in der momentan für alle Produktionsfirmen existenziell bedrohlichen Situation viele das Angebot von ARD und ZDF, 50 Prozent der Dreh-Abbruchkosten zu tragen, mit Erleichterung und Dankbarkeit zur Kenntnis genommen haben.

Dennoch muss die Forderung aufrechterhalten bleiben, dass die Sender letztendlich 100 Prozent der Abbruch- oder Zusatzkosten abzüglich der möglicherweise von Bund und Ländern gezahlten Zuschüsse übernehmen.

Denn wie sollen die mittleren und kleinen Produktionsunternehmen die restlichen 50 Prozent aufbringen? Wahrscheinlich, indem sie die vertraglichen Ansprüche freier und festangestellter Mitarbeiter*innen und Dienstleister mit Hinweis auf die Krise entsprechend beschneiden. Das aber hätte katastrophale Auswirkungen auf die gesamte Film- und Fernsehwirtschaft!

ARD und ZDF haben das Geld, haben die Liquidität und hinter sich den politischen Willen von Bund und Ländern, die Corona-bedingten Abbruch- und Zusatzkosten zu 100 Prozent zu übernehmen.

Es sieht in dieser für uns dramatischen Situation aber so aus, dass die Sender eben nur 50 Prozent der Kosten tragen wollen, um die anderen 50 Prozent als Reserve für andere bzw. sender-interne Kosten verbuchen zu können.

Wir dürfen das im übergeordneten Interesse der gesamten Fernsehwirtschaft nicht zulassen. Dies müssen unsere Verbände kompromisslos fordern und durchsetzen.

Letztendlich entscheidet über die Akzeptanz dieser Kosten die KEF, und es ist völlig undenkbar, dass die KEF diese von den Sendern natürlich nachweisbaren und krisenbedingten Ausgaben nicht anerkennen würde.

Lasst uns für eine hundertprozentige Kostenerstattung kämpfen und nicht mit halbherzigen Kompromissen zufrieden geben.

Mit herzlichen Grüßen

Gerhard Schmidt

Präsident der Akademie