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Die DEUTSCHE AKADEMIE FÜR FERNSEHEN soll in der öffentlichen Diskussion über die Medien und ihre Inhalte zu einer Stimme der Fernsehschaffenden werden und das Bewusstsein für die kreativen und künstlerischen Leistungen derjenigen, die die Fernsehprogramme gestalten, fördern und stärken.

Zweck laut Satzung der DEUTSCHEN AKADEMIE FÜR FERNSEHEN ist die Entwicklung des deutschen Fernsehens als wesentlichen Bestandteil der deutschen Kultur sowie der deutschen Kulturwirtschaft zu fördern und deren Vielfalt zu erhalten, das Gespräch und den Austausch von Ideen und Erfahrungen zwischen den deutschen Fernsehschaffenden insbesondere auch zwischen freiberuflichen und in Sendern festangestellten anzuregen, zu stärken und zu pflegen, den Diskurs zu inhaltlichen und wirtschaftlichen Aspekten des deutschen Fernsehens zu führen.

Dazu werden öffentliche Veranstaltungen zu kulturellen, politischen und wirtschaftlichen Themen im audiovisuellen Bereich organisiert, Weiterbildungsveranstaltungen für im audiovisuellen Bereich tätige Personen unter Leitung von Mitgliedern des Vereins oder externen Experten durchgeführt, und die Verleihung einer Fernsehauszeichnung, gegebenenfalls mit noch zu bestimmenden Partnern, vorbereitet und durchgeführt.

Die Akademie hat ihren Sitz in Köln und München. Sie wird allen kreativen Fernsehschaffenden mit langjähriger Erfahrung und besonderer Leistung bei der Herstellung deutscher Fernsehwerke aus den Bereichen Fiction, Non-Fiction, Unterhaltung und Journalismus offen stehen.

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Satzung

Podiumsdiskussion bei der Berlinale am 14.02.2013

Dokumentarisches Arbeiten unter Corona-Bedingungen am 25.02.2021
16. Februar 2021
Bundesweiter jour fixe Hamburg, Berlin, Köln, München am 26.02.2013
1. Februar 2013

Podiumsdiskussion bei der Berlinale am 14.02.2013

BERLINALE 2013

Die Deutsche Akademie für Fernsehen (DAfF) lädt ein zur Diskussionsrunde

Donnerstag, 14. Februar 2013, 10.00 bis 11.30 Uhr

Ort: Landesvertretung Nordrhein-Westfalen, Hiroshimastraße 12-16, Berlin Tiergarten

„Ein Auftrag, den man nicht ablehnen kann –
Welches Programm fordert die Politik und welches liefern die öffentlich rechtlichen Sender?“

Podiumsdiskussion der Deutschen Akademie für Fernsehen im Rahmen der 63. Berlinale

Die Einführung der Haushaltsabgabe bringt den öffentlich-rechtlichen Rundfunk unter Druck wie kaum eine andere Entscheidung in seiner 60-jährigen Geschichte. Nachdem jahrelang diskutiert wurde, was „öffentlich-rechtlicher Auftrag“ heißt und wie er zu erfüllen sei, wird die Einführung der Haushaltsabgabe genutzt, um die Diskussion zu verschärfen.

Gehört Fußball zum Informationsauftrag und wenn ja, sind die dafür gezahlten Summen gerechtfertigt oder wären sie in Dokumentationen oder fiktionalen Serienprojekten, die nur wenige ansprechen, besser aufgehoben? Wird die Gesellschaft in ihrer Vielfalt abgebildet oder dem Klischee gehuldigt? Sind Informationsformate über jedwede Parteipolitik erhaben?

Müsste sich das öffentlich-rechtliche Fernsehen als Ergänzungsangebot sehen, das die Fragmentierung der Zuschauerinteressen berücksichtigt und im Hauptprogramm – sowie im Netz – die unterschiedlichsten Angebote schafft? Müssten/könnten sie sich stärker für Formate öffnen, die alleine der Verantwortung der Produzenten unterliegen, denen es gelingen würde, scheinbar unattraktive Themen so aufzuarbeiten, dass sie ein breites Publikum erreichen? Und wie soll „öffentlich-rechtlicher Auftrag“ definiert werden, wenn sämtliche Informationen, die eine funktionierende Demokratie benötigt jederzeit im Internet abrufbar sind? Inwieweit sind fiktionale Programme Teil des gesellschaftlichen Diskurses und wie müssten sie dann aussehen? Bedeuten Traum-Quoten für Fußball und Tatort und Event-TV wie „Adlon“ auch ein Zuschauerzuwachs für anspruchsvolle und komplexe Programme. Wie definiert man Qualität in Zeiten flüchtiger Aufmerksamkeit?

Wie also sich ARD und ZDF in der Medienwelt der Zukunft als innovative, andere Medien ergänzende und dem Gebührenzahler Relevanz anbietende Medienanbieter aufstellen können, soll mit Politikern, Senderverantwortlichen und Kreativen diskutiert werden.

Mitwirkende:

Moderation: Harald Staun, Leiter Medienressort Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung
Keynote: Adriana Altaras, Schriftstellerin, Schauspielerin

Podium:

Dagmar Reim, Intendantin rbb,
Ines Pohl, Chefredakteurin taz,
Wolfgang Kubicki, medienpolitischer Sprecher der FDP,
Florian Hager, stellvertretender Programmdirektor/Hauptabteilungsleiter Programmplanung TV/Web, ARTE
sowie, in Schwebe Staatsminister Bernd Neumann.

Rückmeldungen zur Teilnahme an DEUTSCHE AKADEMIE FÜR FERNSEHEN
Kontakt: Luzie Besser /
info@deutscheakademiefuerfernsehen.de